Wenn wir anfangen zu wachsen und uns weiterzuentwickeln, steht uns dabei oft eine Stimme von Selbstzweifeln im Weg. Der innere Kritiker - eine Stimme, die dir sagt, dass du nicht qualifiziert genug, klug genug, erfahren genug, gut genug bist. Eine Stimme, die nie zufrieden mit dir ist und meist so überzeugend ist, dass du ihr alles glaubst.

Wir alle haben diese Stimme in uns. Und doch kommen manche besser mit ihr klar als andere.

Wenn wir den inneren Kritiker erstmal richtig verstanden haben und die richtigen Tools und Strategien nutzen, ist es gar nicht so schwer, den Umgang mit unseren Selbstzweifeln zu ändern. Wichtig ist, dass du erkennst, dass der innerer Kritiker nur ein Teil von dir ist - und wir tragen noch viele andere Teile in uns. 

Sobald du nicht mehr so sehr auf den inneren Kritiker hörst, hast du die Möglichkeit, auf einen ganz anderen Anteil in dir zu hören - eine andere innere Stimme - deinen inneren Cheerleader oder auch deine innere Mentorin. 

Es ist ein wichtiger Schritt, wenn du lernst, dich eher von deiner inneren Mentorin leiten zu lassen als auf deinen inneren Kritiker zu hören.

Ein nächstes Hindernis, das Frauen am häufigsten davon abhält, ihr volles Potenzial auszuschöpfen, ist ANGST. 

Hierzu kann ich nur sagen – wenn du keine Angst hättest, wäre dein Ziel wahrscheinlich nicht groß genug. Wenn du keine Angst hast, entwickelst du dich nicht weiter und wächst nicht, sondern bleibst in deiner Komfortzone.

Wunder beginnen immer dann,

wenn wir unseren Träumen mehr Energie geben, als unseren Ängsten “ 

- Verfasser unbekannt

Stell dich dem, was dir Angst macht! Das ist das, was zwischen dir und deiner nächsten Stufe - deinem nächsten Level steht. Biete der Angst die Stirn! Alle sprechen heutzutage von Empowerment. Empower dich selbst, deinen Weg zu zugehen.

Wie?

Indem du die Kontrolle über deinen inneren Kritiker übernimmst, statt dich von dieser Stimme kontrollieren zu lassen.

Aber wer ist eigentlich dieser innere Kritiker und woran erkennst du diese Stimme?

Glaub mir - jeder trägt sie in sich!

Sie kann auftreten als:

  • unhöfliche und gemeine Stimme:
  • Wenn du eine Stimme hörst, die unhöfliche, gemeine oder freche Dinge zu dir sagt, die du niemals zu deiner besten Freundin oder jemandem den du liebst sagen würdest - dann ist das deine innere Kritikerin.
  • Stimme des "Du bist noch nicht bereit" „Du brauchst noch eine Fortbildung, einen Kurs, eine Weiterbildung“ ,“du brauchst mehr Zeit zur Vorbereitung“, „du brauchst mehr Erfahrung“ usw.
  • Stimme des Körper-Perfektionismus: das sind selbstkritische Gedanken zu Körper, Gewicht, Aussehen und Alter. "Du bist nicht mehr attraktiv" "Oh mein Gott, schau dir deine Augenringe an" "In dieser Kleidung siehst du zu dick, dünn, klein, etc. aus"
  • Stimme des Vergleichens: das ist die Stimme, die anfängt zu murmeln: „Schau dich mal im Raum um, Stephanie da drüben hat ihr Familienleben viel besser im Griff als du!“ oder "Schau dich um - alle anderen auf Instagram und Social Media haben es mehr drauf als du!"

Oft wissen wir, dass das, was diese Stimme uns sagt, irrational ist und trotzdem hat sie eine große Macht über uns.

WAS möchte DEIN INNERER KRITIKER EIGENTLICH?

Die Stimme ist ein Ausdruck des Beschützerinstinkts in uns. Sie will uns vor schlechten Erfahrung und Gefühlen schützen. 

Sich weiterzuentwickeln und zu wachsen und damit der Schritt ins Ungewisse raus aus unserer Komfortzone, bringt uns alle in eine verletzliche Lage!

Das kann zu schmerzhafter Kritik oder Ablehnung führen. Wir haben gesehen, wie das anderen passiert ist, und die Stimme agiert als unser Beschützer und will uns davor schützen, dass uns das nicht auch passiert.

ABER sich zu zeigen und unserer Berufung zu folgen, bringt uns alle in einen verletzlichen Zustand!

Und wenn du auf deinen inneren Kritiker hörst, fühlst du dich nie bereit!

So etwas wie Perfektionismus gibt es nicht. Zeig mir eine Person auf der Welt, die perfekt ist!

Jeder hat mit Unsicherheiten zu kämpfen! Aber es gibt Menschen, die den Umgang mit ihnen gemeistert haben, indem sie statt auf ihren inneren Kritiker auf ihren inneren Cheerleader gehört haben! Sie folgen ihrer Berufung, obwohl ihr innerer Kritiker ihnen ins Ohr flüstert, denn ihr innerer Cheerleader ist lauter!

Sie lassen sich nicht von der Stimme nicht kontrollieren, sondern haben die Kontrolle selbst übernommen.

Du kannst dir deinen inneren Kritiker wie einen Kampfhund vorstellen, der am Rande deiner Komfortzone steht. Solange du dich nicht aus deiner ach so vertrauten Zone herauswagst, schläft er, aber sobald du versuchst, einen Schritt an ihm vorbei raus aus der Komfortzone und rein ins Wachstum zu machen, wacht er auf und versucht, durch seine Stimme und die altbekannten Sätze dich dazu zu bringen, in deine vertraute Zone des Status quo zurückzukehren.

Wenn dir das Bild mit dem Kampfhund nicht gefällt, dann stelle ihn dir als bulligen, mies gelaunten Türsteher vor deinem Lieblingsclub vor. 

Meistens wird die Stimme dann extrem laut, je näher du dich an einem Durchbruch oder einem sehr wichtigen nächsten Schritt in deinem Leben befindest.

Wenn sie also besonders laut ist, kannst du das als gute Nachricht werten, denn es bedeutet, dass du dich zeigst, dass du über dich hinauswächst, dass du dich weiterentwickelst!

Lass mich dir sagen, der Tag des großen Selbstvertrauens wird nicht kommen.

Selbstzweifel werden immer ein Teil unseres Lebens sein und es geht nicht darum, die Selbstzweifel zu beseitigen.

Es geht darum, zu lernen, deinen inneren Kritiker sein Ding machen zu lassen, ohne von dieser Stimme Anweisungen anzunehmen.

Richte deinen Fokus nach außen anstatt auf deinen inneren Kritiker!

Finde dein Gleichgewicht mit dem Lebensrad, betrachte dein Leben ganzheitlich über deine verschiedenen Lebensbereiche und setz dir Ziele, die du auch auch wirklich umsetzt!

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DAS Ziel IST ES, DEN INNEREN KRITIKER SO LEISE WIE MÖGLICH WERDEN ZU LASSEN!

Du bist gut genug!

Mit diesen Strategien bekommst du deinen inneren Kritiker in den Griff:

  • Merken und wahrnehmen: Wenn du deinen inneren Kritiker sprechen hörst, nimm die Stimme wahr als würdest du sagen "Ich sehe dich! Du bist meine innere Kritikerin!" So wechselst du in die Beobachter-Perspektive und entziehst dem inneren Kritiker die Macht über dich. Die Stimme wahrzunehmen ist der wichtigste erste Schritt! Von diesem Schritt hängen alle weiteren Strategien ab.
  • De-personalisiere dich vom inneren Kritiker: Trenne das "Ich" von deinem inneren Kritiker. Anstatt z. B. zu sagen: "Ich flippe gerade aus!", formuliere es um in "Mein innerer Kritiker flippt gerade aus". Du bist nicht die Stimme! Identifizieren dich nicht mit ihr. Vielmehr hast du viele Stimmen im Kopf und sie ist nur ein Anteil.
  • Erschaffe eine Figur und gib ihr einen Namen: Gib der Stimme eine Figur und einen Namen. Z.B. eine alte, häßliche Hexe, der du einen Kosenamen verpasst (meine Hexe heißt übrigens Elvira und hat einen krummen Buckel und eine Warze auf der Nase). Dadurch wird es leichter sein, deinen inneren Kritiker in den Griff zu bekommen, weil du siehst, dass die Worte von dieser Figur kommen.
  • Entferne den inneren Kritiker aus der Szene. Lass ihn von der Bildfläche verschwinden und stell dir vor, dass er den Raum verlässt. Du kannst ihn in Urlaub schicken oder einfach in den Nebenraum. Du kannst ihn auch vor deinem geistigen Auge in einen Tresor einschließen und beschließen, nächste Woche wieder nach ihm zu sehen. 
  • Dreh die Lautstärke herunter: Stell dir einen Regler wie an einem Radio vor, an dem du den Ton leiser stellen kannst. Dreh den Regler und stell die Stimme leiser. So nimmst du ihm die Kraft und er ist nur noch ein leises Flüstern.
  • Übergib das Mikrofon: Stell dir vor, dass dein innerer Cheerleader eintritt und das Mikrofon von deinem inneren Kritiker verlangt. Deine Cheerleader hat jetzt das Sagen! Dreh lieber hier den Regler lauter, so dass die Stimme deines inneren Cheerleaders lauter ist als dein innerer Kritiker. 

Probier die verschiedenen Strategien aus und finde heraus, welche für dich die beste ist!

Wenn du die Tools und Strategien nutzt, wird sich deine Beziehung zu deinem inneren Kritiker verändern, aber deine Arbeit wird nicht abgeschlossen sein, denn der innere Kritiker wird nicht verschwinden.

DIE Kunst IST ES, MIT DEINEM INNEREN KRITIKER zu leben UND DICH NICHT VON IHM kontrollieren ZU LASSEN.

Du solltest genau heute hier sein und diesen Post von mir lesen, davon bin ich überzeugt!

Was du zu sagen hast – deine Message - muss gehört werden!

Da draußen gibt es viele Menschen, die deine Botschaft genau so hören müssen, wie du sie rüberbringen möchtest!

Lass dich von deinem inneren Kritiker nicht aufhalten! Geh da raus, zeig dich und beanspruche deinen Raum! Damit bist du Vorbild für so viele von uns, die genau deine Message hören müssen!

Es geht darum, dich zu zeigen und gesehen zu werden, so wie du bist. 

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